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Die Vor- und Nachteile der Festgeldanlage

Besonders in Zeiten, in denen die Wirtschaft so ziemlich am Boden liegt und die Zinsen dermaßen im Keller gelandet sind, dass sich das Sparen schon fast nicht mehr lohnt, möchten alle Geldanleger so viel Zinsen wie nur möglich ergattern. Allerdings muss die Anlage absolut sicher sein, denn sonst würden die Zinsen nichts nützen. Festgeld ist das Zauberwort hierfür, denn wer über einen längeren Zeitraum auf sein Geld verzichten kann, hat sowohl die absolute Sicherheit durch eine zusätzliche Einlagensicherung, welche derzeit bei einer Höhe von 50.000,– Euro liegt. Allerdings bieten einige Anbieter auch eine Einlagensicherung der Festgeldanlagen bis 100.000€ an.
Die Festgeldanlage gehört derzeit zu den sichersten Geldanlagen am Finanzmarkt. Der einzige Nachteil bei einem Festgeldkonto liegt in der Laufzeit, da der Kunde vor Ablauf der zuvor vereinbarten festgesetzten Zeit nicht über sein angelegtes Geld verfügen kann. Hierfür erhält der Kunde während der gesamten Zeit immer die vereinbarten Zinsen. Dabei ist die Verzinsung nicht unbedingt nur der einzige Vorteil einer solchen Anlage. Wer beispielsweise vor dem eklatanten Wirtschaftseinbruch im Jahre 2009 ein Festgeldkonto über eine Laufzeit von beispielsweise fünf Jahre abgeschlossen hat, konnte von der Zinsentwicklung durch den wirtschaftlichen Einbruch profitieren.
Die richtige Auswahl der Laufzeit ist also der zweite entscheidende Pluspunkt, den diese Geldanlage bietet. Zwar hat der Kunde bei der Anlageform Tagesgeld den Vorteil, dass er erheblich schneller wieder an sein Geld kommt, doch könnte rein theoretisch gesehen während der Laufzeit des Tagesgeldes der Zinssatz extrem fallen und auch die Zinssätze würden hier angepasst werden.

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